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  • Einige wichtige Kletterregeln

    (Auszug aus der Benutzerordnung in Stichpunkten)

    Boulder-Regeln

    1. Aufwärmen
    Besonders beim Bouldern treten hohe Belastungen für Muskeln, Bänder und Sehnen auf. Wärme dich auf! Damit kannst du Verletzungen vorbeugen.
    Nutze dafür geeignete Bereiche.
    2. Sturzraum freihalten!
    Halte dich nicht unter Bouldernden auf, sie können jederzeit stürzen oder abspringen. Bouldere nicht zu eng nebeneinander oder übereinander.
    Kollisionen können zu Verletzungen führen.
    3. Spotten!
    »Spottet« euch bei Bedarf gegenseitig. Wenn du allein bist, frage, ob dich jemand »spotten« kann. Achte bei deiner Positionierung darauf, dass der Bouldernde nicht auf dich fallen kann.
    4. Abspringen oder Abklettern?
    Wähle die Kletterhöhe so, dass du noch sicher landen kannst. Versuche möglichst mit geschlossenen Füßen zu landen und abzurollen. In speziell ausgewiesenen Fällen ist es möglich auszusteigen. Wenn möglich klettere ab, statt abzuspringen. Das ist schonender für Knie und Rücken und beugt Verletzungen vor.
    5. Auf Kinder achten!
    Nimm Rücksicht auf Kinder. Kinder unter 14 Jahren benötigen im Boulderbereich eine Aufsicht.

    Kletter-Regeln

    1. Partnercheck vor jedem Start!
    Benutze nur geeignete und zeitgemäße Ausrüstung. Vor jedem Kletterstart erfolgt der Partnercheck:
    – Korrekt geschlossener Klettergurt?
    – Korrekter Anseilknoten und Anseilpunkt?
    – Funktion des Sicherungsgeräts geprüft?
    – Sicherungskarabiner geschlossen?
    – Seil ausreichend lang?
    – Seilende abgeknotet?
    Vergewissere dich über die Sicherungskompetenz des Kletterpartners – er hält dein Leben in seiner Hand! Vereinbare vor dem Kletterbeginn die Seilkommandos »Zu« und »Ab«.
    2. Im Vorstieg direkt einbinden!
    Binde dich im Vorstieg immer direkt in den Anseilpunkt des Gurtes ein. Im Top Rope kannst du dich alternativ auch mit Safebiner oder zwei gegengleich eingehängten Karabinern einbinden.
    3. Sicherungsgerät richtig bedienen!
    Wende eine allgemein anerkannte Sicherungstechnik an. Beachte das Bremshandprinzip (eine Hand umschließt immer das Bremsseil) und die korrekte Position der Bremshand. Positioniere dich beim Sichern nahe an der Kletterwand. Sichere ohne Schlappseil. Achte auf einen angemessenen Gewichtsunterschied zwischen dir und deinem Kletterpartner und hänge bei Bedarf Gewichtssäcke in den Anseilpunkt. Sichern ist Präzisionsarbeit und erfordert deine volle Aufmerksamkeit – lass dich nicht ablenken.
    4. Alle Zwischensicherungen einhängen!
    Griffe können sich drehen oder brechen, deshalb musst Du alle Zwischensicherungen einhängen. Spontane Stürze sind immer möglich. Informiere möglichst deinen Partner bevor du dich ins Seil setzt oder stürzst.
    5. Zwischensicherungen nicht überstreckt einhängen!
    Hänge alle Zwischensicherungen aus stabiler Position, nicht überstreckt und möglichst auf Hüfthöhe ein. Bis zum 5. Haken droht Bodensturzgefahr.
    6. Sturzraum freihalten!
    Achte auf einen freien Sturzraum an der Wand und am Boden. Klettere nicht im Sturzraum anderer. Überhole nur in Absprache mit dem Vorauskletternden – er hat grundsätzlich »Vorfahrt«. Vermeide Pendelstürze!
    7. Kein Top Rope an einzelnem Karabiner!
    Hänge beim Top Rope Klettern das Seil immer in die zwei dafür vorgesehenen Umlenkkarabiner. Klettere nicht über die Umlenkung hinaus.
    8. Pendelgefahr beachten!
    Steige in stark überhängenden Bereichen nur mit eingehängten Zwischensicherungen nach.
    9. Nie Seil auf Seil!
    Hänge in die Umlenkkarabiner und auch in Zwischensicherungen immer nur ein Seil.
    10. Vorsicht beim Ablassen!
    Informiere deinen Partner bevor du dich ins Seil setzt. Lasse deinen Partner langsam und gleichmäßig ab. Achte auf einen freien Landeplatz.

    Beachtet die Benutzungsordnung, die aushängt und an der Kasse ausliegt.