Kletterzentrum Würzburg – ein Zwischenbericht

 

Was ist passiert und wie stehen wir da?

In der Zeit in dem das Kletterzentrum jetzt im Eigenbetrieb ist, hat sich viel getan. Dem Einen ist es nicht genug, der Andere ist sehr erfreut und wieder andere merken nicht einmal eine Veränderung. Jedoch können wir mittlerweile sagen, dass die Maßnahmen Früchte tragen. So wurde in letzter Zeit der Hallenboden erneuert, der Außenboulderbereich und die Terrasse mit Sonnenschutz versehen, was zum einen zur besseren Nutzung an Sommertagen aber auch zum Bauwerkserhalt beiträgt.

Aktuell ist das größte Projekt die Sanierung der gesamten Beleuchtung der Kletterhalle. So werden gerade Angebote eingeholt, Gespräche geführt und eine Förderung von bis zu 50%, beantragt. Hier ergeben sich, durch die Umstellung auf LED Technik, Einsparpotenziale im vierstelligen Bereich pro Jahr. Ebenso sehen wir eine gut ausgeleuchtete Halle als ein Attraktivitätsmerkmal an. Um hier keine Fehler in der Planung zu machen, welche sich langfristig auswirken, sollte die Umstellung wohl überlegt sein und so nimmt dies leider auch ein bisschen mehr Zeit in Anspruch als uns selbst lieb ist. Um keine unnötigen Kosten zu verursachen haben wir vorerst auch auf die Reparatur der derzeitigen Beleuchtung verzichtet. Da sich die Sanierung jetzt jedoch länger zieht als erwartet werden nach Möglichkeit noch einmal neue Leuchtmittel in die Lampen eingesetzt, welche auch ohne einen Hubsteiger und unter relativ geringem Aufwand erreicht werden können.

 

Und nun zu ein paar Fakten:

Ich habe gesagt, die Maßnahmen tragen Früchte. Dies ist durch die Zahlen auch unumstritten! So können wir sagen, die Eintrittszahlen sind dieses Jahr von Januar bis September um gute 10%, im Vergleich zum Vorjahr, gestiegen. Dabei bleibt auch zu bedenken, dass der Hauptbereich im Kletterzentrum im Juni zwei Wochen geschlossen war. Den Juni ausgenommen, können wir jeden Monat ein Eintrittszahlenzuwachs verzeichnen. Wobei der Juni, wenn man die Schließzeit hochrechnet auch ein Monat mit Zuwachs gewesen wäre.

Des Weiteren können wir sagen, dass wir nach ¾ des Jahres nicht einmal die Hälfte des geplanten Defizits erreicht haben. Hier möchte ich betonen, dass Lukas sehr viel Kraft und Ehrgeiz in den Routenbau steckt, um immer wieder Ehrenamtliche zu organisieren und diese zu betreuen! Dieser Aufwand hat sich gelohnt und so konnten die Personalausgaben im Routenbau drastisch gesenkt werden!

Alles in allem kann man festhalten, dass das Kletterzentrum auf einem guten Weg ist.

Ich bitte noch eins zu Bedenken. Der Vorstand, welcher letztlich für alles verantwortlich ist und viele Entscheidungen absegnen muss, macht diese Arbeit ehrenamtlich, neben normalen Vollzeitjobs. Dass Entscheidungen und manche Prozesse hier etwas länger dauern können, halte ich für normal und möchte euch bitten dies nicht zu vergessen.

 

08.11.2019 Dominik Nennker